Wien (aktiencheck.de AG) - Daniel Damaska, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985/ WKN 922230) mit "kaufen" ein.
Im Vordergrund der Analystenkonferenz am vorigen Montag habe das geplante Restrukturierungsprogramm am Standort Leoben/Hinterberg sowie der Ausblick für den Leiterplattenmarkt für das nächste Jahr gestanden. Die Gesamtkosten des Restrukturierungsprogramms seien wie bereits im November verlautbart mit EUR 20,4 Mio. beziffert worden, wovon rund die Hälfte ausgabenwirksam sei während die andere Hälfte auf Abschreibungen von nicht mehr benötigten Anlagen sowie des Firmenwertes für die Tochter in Korea (Tofic) entfalle.
Hinsichtlich des Leiterplattenmarkts werde ein Rückgang des USD-Volumens für Mobiltelefone in einer Bandbreite zwischen 4 und 10% für 2009e erwartet. Für den Automobilzulieferbereich, der rund 10% des Umsatzvolumens von AT&S darstelle, werde ein stärker ausgeprägter Rückgang erwartet, der nicht quantifiziert worden sei.
In der letzten Aktienanalyse vom 3. November 2008 hätten die Analysten die Restrukturierungskosten in Höhe von EUR 18,9 Mio. geschätzt, die sie zur Gänze als ausgabenwirksam berücksichtigt hätten. Für den Mobiltelefonbereich habe man auf EUR Basis einen Umsatzrückgang von 3% für 2009/10e (nach -14% für 2008/09e) und für den Automobilzulieferbereich einen Rückgang von 17% errechnet.
Annualisiert entspreche der Rückgang des Mobilbereichs sowohl in USD als auch in EUR gemäß den letzten Wechselkursschätzungen der Analysten 9%, womit dieser an der unteren Bandbreite der unternehmenseigenen Erwartungen liege. Die geringere Belastung des Unternehmens durch Cash Flows aus dem Restrukturierungsprogramm sowie aus potenziellen Investitionskürzungen bei der Tochter in China hätten die Analysten nicht in ihre Schätzungen implementiert bis endgültige Zahlen beziehungsweise Entscheidungen vorliegen würden, sondern würden sie als Reserve im Schätzungsmodel betrachten.
Auf KGV-Basis notiere die AT&S-Aktie derzeit mit 30% Abschlag zur Peer Group. Auf Basis DCF belasse man das Zwölf-Monate-Kursziel bei unveränderten Annahmen bei EUR 6,10.
Ebenso behalten die Analysten der Raiffeisen Centrobank aufgrund des Kurssteigerungspotenzials von 90% zum Schlusskurs vom 16.12.2008 von EUR 3,22 ihre Kaufempfehlung für die Aktie von AT&S bei. (Analyse vom 17.12.2008) (17.12.2008/ac/a/a) Analyse-Datum: 17.12.2008
Samsung und LG senken Absatzprognosen2008-12-01 13:59:08
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Samsung und LG senken Absatzprognosen
1. 12. 2008
Die globale Wirtschaftskrise verschont auch die Handyhersteller nicht: Nach dem Weltmarktführer Nokia wollen auch Samsung und LG ihre Absatzprognosen für das kommende Jahr senken.
Die südkoreanischen Handyhersteller Samsung Electronics und LG Electronics haben aufgrund der weltweiten Konjunkturflaute ihre Absatzprognose für 2009 gesenkt. Das berichtete das Wirtschaftsblatt "Maeil" am Montag unter Berufung auf Broker.
Ziele zurückgenommen
Samsung, der weltweit zweitgrößte Handyhersteller hinter Nokia, habe sein Verkaufsziel um rund acht Prozent auf 222,8 Millionen Stück zurückgenommen. LG rechne nur noch mit dem Verkauf von 105,8 Millionen Handys, was einem Rückgang von zwölf Prozent entspreche. Sprecher der beiden Unternehmen sagten unabhängig voneinander, dass sie ihre Prognosen für das kommende Jahr noch nicht abgegeben hätten.
Düstere Aussichten
Marktforschern zufolge wird die globale Konjunkturkrise die Handyhersteller im kommenden Jahr mit voller Wucht treffen. Der Absatz von Mobiltelefonen werde um rund vier Prozent sinken, teilte das britische Marktforschungsunternehmen Gartner am Dienstag mit. Die Produzenten von Mobiltelefonen waren bisher von der Wirtschaftsabkühlung vergleichsweise wenig betroffen.
(orf.at)
hmm das klingt fürs erste gar nicht mal so schlimm. AT&S hat diesen Trend ja in den letzten Wochen härter zu spüren bekommen.
Wien (aktiencheck.de AG) - Daniel Damaska, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von AT&S (ISIN AT0000969985/ WKN 922230) von "halten" auf "kaufen" hoch.
Während die Umatzerlöse im 2. Quartal des Wirtschaftsjahres 2008/09 mit EUR 119,0 Mio. im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen hätten, sei der Rohertrag mit EUR 23,2 Mio. aufgrund der vorgenommenen Kosteneinsparungen deutlich über ihrer Schätzung von EUR 20,0 Mio. zum Liegen gekommen. Das EBIT in Höhe von EUR 14,9 Mio. habe aufgrund einmaliger Währungsgewinne in Höhe von EUR 4,1 Mio. den Vergleichswert des Rekordjahres 2007/08 um 3% übertroffen. Durch zusätzliche USD-Hedging-Gewinne habe das Finanzergebnis ins Plus gedreht und das Nettoergebnis auf EUR 13,6 Mio. gesteigert, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 9% entspreche.
Trotz der zufriedenstellenden Entwicklung im 1. Halbjahr 2008/09 hätten die Analysten aufgrund einer antizipierten rückläufigen Entwicklung im Mobile Devices-(Mobiltelefonie) und Automotive-Bereich die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr um 6,5% auf EUR 456,4 Mio. gesenkt. Zusätzlich mit den Restrukturierungskosten für die Verlagerung der HDI Leiterplattenproduktion nach China mit maximal geschätzten Kosten in Höhe von EUR 18,9 Mio. sowie der Abschreibung des Firmenwertes der Tochter TOFIC in Korea über EUR 5,0 Mio. hätten die Analysten das EBIT für 2008/09 auf EUR 11,8 Mio. und das Jahresergebnis nach Steuern auf EUR 4,2 Mio. gesenkt. Das Ergebnis pro Aktie falle dadurch von EUR 0,94 auf EUR 0,18.
Für 2009/10 würden die Analysten aufgrund einer rezessiven Wirtschaftsentwicklung von weiter fallenden Umsätzen, jedoch von einer nahezu stabilen Rohertragsspanne als Folge der verbesserten Kostenstruktur ausgehen. In Summe hätten sie ihre Umsatzschätzung auf EUR 437,3 Mio. und das Nettoergebnis auf EUR 14,3 Mio. revidiert. Das Ergebnis pro Aktie hätten sie parallel dazu von EUR 0,97 auf EUR 0,61 gesenkt.
Das Restrukturierungsprogramm steuere einem weiteren Profitabilitätsrückgang entgegen. Positiv zu werten seien auch die potenziellen Marktanteilsgewinne im Mobile Devices-Segment durch Verminderung des Lieferantenkreises bei Mobiltelefonherstellern sowie die Tatsache, dass das USD-Währungsrisiko durch Produktion in Asien weitgehend gematched worden sei.
Zu den negativen Aspekten würden negative Wachstumsaussichten im größten Umsatzsegment Mobile Devices als auch im zyklischen Automotive-Bereich, verstärkter Druck auf die EBIT-Marge durch weitere Preisrückgänge, vor allem im Mobile Devices-Bereich, sowie kurzfristig hohe Restrukturierungskosten gehören.
Unter Berücksichtigung der für 2008/09 erwarteten außerordentlichen Belastungen und der revidierten Umsatz- und Ergebniserwartungen für 2009/10 hätten die Analysten einen neuen Zwölf-Monate-Zielkurs von EUR 6,10 errechnet.
Aufgrund des sich daraus ergebenden Kurssteigerungspotenzials von 60% heben die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Empfehlung für die AT&S-Aktie von "halten" auf "kaufen" an. (Analyse vom 03.11.2008) (03.11.2008/ac/a/a) Analyse-Datum: 03.11.2008
Kündigungswelle bei AT&S befürchtet2008-11-12 15:19:01
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seit 2008-04-18
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Die internationale Finanzkrise könnte auch für den Leiterplattenhersteller AT&S Folgen haben. Das Unternehmen in Leoben-Hinterberg beschäftigt 1.200 Mitarbeiter. Bürgermeister Matthias Konrad befürchte massive Kündigungen.